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Wie kann Innovations- und Technologiemanagement im eigenen Unternehmen oder Institut gefördert und ausgebaut werden? Wo gibt es interessante Schnittstellen mit Gründern? Professor Dr. Andreas Welling und Ricarda Jacobi stellten beim CIIT-Techtalk am Freitag, den 23. März, verschiedene Angebote für CIIT-Partner vor, wie man mit Start-Ups ins Gespräch kommen kann und wie disruptive Workshopmethoden für die Innovations- und Technologieentwicklung im eigenen Unternehmen/Institut angewendet werden können.

Die beiden Lemgoer Wissenschaftler Prof. Dr. Andreas Welling, Professor für Schlüsselqualifikationen für Ingenieur- und Naturwissenschaften an der Hochschule OWL, und Ricarda Jacobi, Mitarbeiterin am KnowledgeCube der Hochschule OWL und Schnittstelle zur Förderung von Start-Ups auf dem Innovation Campus Lemgo, forschen und arbeiten im Bereich Innovationsmanagement und Entrepreneurship sowie an der Umsetzung innovativer und kreativer Projekte.

DSC09336 webProf. Dr. Andreas Welling präsentierte ein interessantes Format für das Innovations- und Technologiemanagement: Er erläuterte, wie Unternehmen im Rahmen eines „Disruptiven Workshops“ die Möglichkeit erhalten, Probleme, Ideen oder Projekte mit Studierenden zu erörtern um dabei gleichzeitig von viel Kreativität und von anderen Sichtweisen zu profitieren, die nicht von internen Vorgehens- oder Sichtweisen beeinflusst sind. „Was Neues wagen und sich von altem lösen“, dies sei das Ziel des Workshops. Am Beispiel der Entwicklungen in der Schifffahrtsbranche – vom Segelschiff über das Dampfschiff bis zum Dieselmotor – zeigte er auf, wie man von der konstruktiven Disruption profitieren und diese für neue Lösungsansätze oder neue Geschäftsmodelle nutzen kann. „Innovation verbessert Produkte oder Prozesse, bedarf aber viel Erfahrung und spezielles Knowhow. Disruption bedeutet stattdessen revolutionäres Denken. Ich möchte daher auch Studierende ermutigen, eigene Ideen zu entwickeln und mit diesen zu überzeugen“, so Welling, der gleichzeitig auch Unternehmen dazu ermutigen möchte, interne Fragestellungen beispielsweise mit der Einbindung von Studierenden zu lösen.

DSC09315Ricarda Jacobi stellte vor, wie im Rahmen eines „Start-up-Speed-Datings“ auf äußerst effiziente Weise festgestellt werden kann, ob es interessante Schnittbereiche zwischen Unternehmen und Start-Up gibt, die in einem Folgetermin tiefer besprochen werden sollten. In Kurzgesprächen können sie dabei zunächst erste Interessen, Ideen und Gemeinsamkeiten austauschen, die später beispielsweise in eine Art Mentoring-Programm zur individuellen Förderung übergehen könnten. „Startups haben eine hohe Motivation und Potential, bringen neuste Forschungserkenntnisse ein und sind daher der ideale Kanal für Disruption“, so Jacobi. Der Standort Lemgo biete Startups einen besonderen Mehrwert im Bereich der Vernetzung, Kooperation und Ideengenerierung.

DSC09369Gerne entwickeln Prof. Welling und Jacobi gemeinsam mit CIIT-Partnern und Startups weitere Formate, Projekte und Workshops. Sollten Sie Interesse haben, sprechen Sie gerne die CIIT-Geschäftsstelle zur Kontaktaufnahme an.

Zur Veranstaltung "CIIT-Techtalk":

CIIT-Techtalk ist ein neues CIIT-Kurzformat (ca. 45 Minuten für Vortrag und Diskussion), bei dem Mitglieder in spannenden Impulsvorträgen über neueste Trends und Themen der Branche informiert werden. Fester Bestandteil ist die anschließende Diskussionsrunde mit den Referenten, um die Themen zu vertiefen. Es handelt sich hierbei um eine interne CIIT-Veranstaltung ausschließlich für Mitglieder und deren Mitarbeiter. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

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