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Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Industrie 4.0 konkret im eigenen Unternehmen umsetzen? Welche Potentiale bietet die Digitalisierung von Produkten und Produktionsverfahren? Um diese Fragen ging es bei den dritten it’s OWL Transfertagen am 10.-11. Oktober 2017 im CIIT in Lemgo, – einem Ort, in dem interdisziplinäre Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft gelebt wird. Rund 200 Vertreter aus den Unternehmen und Forschungsinstituten präsentierten hier die Ergebnisse von insgesamt 98 erfolgreichen Transferprojekten.

 

 

DSC06527 webProf. Dr. Jürgen Krahl, Präsident der Hochschule OWL, und Prof. Dr. Roman Dumitresco, Geschäftsführer it’s OWL Clustermanagement, begrüßten die Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft am Dienstag im CIIT. Krahl betonte: „Ein herzliches Dankeschön an den CIIT e.V. für die Möglichkeit, die it’s OWL-Transfertage in den CIIT-Gebäuden ausrichten zu dürfen. Eindrucksvoll wird hier die vielfach geforderte enge Zusammenarbeit - auf Augenhöhe - zwischen Industrie und Wissenschaft tatsächlich gelebt. Ausschlaggebend dafür ist ein Netzwerk starker Partner, in dem auch wir, die Hochschule OWL, beteiligt sind.“ Auch Dumitresco zog eine positive Bilanz der vergangenen Transfertranche: „70% der Unternehmen attestieren ihren Industrie-4.0-Projekten einen hohen Nutzen. Dies zeigt, dass der it’s OWL Transfer wirkt.“

An zwei Tagen berichteten Unternehmen und Forschungsinstitute des Technologie-Netzwerks „it's OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe“, wie die Kooperationen in den Transferprojekten umgesetzt und wie moderne Technologien aus dem BMBF-Spitzencluster erfolgreich in den Unternehmen eingeführt wurden. Die Themen reichen dabei von Selbstoptimierung, Intelligente Vernetzung, Mensch-Maschine-Interaktion, Energieeffizienz und disziplinübergreifende Produktentwicklung.

DSC06552 webZu diesen Themen entwickelten die Forschungseinrichtungen in fünf Querschnittsprojekten neue Basistechnologien für intelligente Produkte und Produktionsverfahren. Ziel der Transferprojekte ist es, insbesondere KMU einen Weg aufzuzeigen, wie mittels neuer, zukunftsweisender Spitzentechnologien im eigenen Betrieb Produkte und Produktionsverfahren optimiert werden können.

Die Teilnehmer aus kleinen und mittleren Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe hatten die Möglichkeit mit den regionalen Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den Dialog zu treten und sich über Motivation, Erwartungen und Erfahrungen zu den Transferprojekten auszutauschen. Darüber hinaus konnten sie sich bei den Transferpartnern über neue Unterstützungsangebote für Industrie 4.0 informieren. In einer angeschlossenen Ausstellung im Atrium des CIIT wurden die verschiedenen Technologiefelder der Querschnittsprojekte und deren Einsatzgebiete anschaulich vorgestellt.DSC06586 web

Veranstalter des Transfertags ist der Spitzencluster it's OWL in Kooperation mit den Transferpartnern IHK Lippe zu Detmold, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, InnoZent OWL, OstWestfalenLippe GmbH, OWL Maschinenbau sowie den regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften und der Hochschule OWL. www.its-owl.de

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