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350 Teilnehmer sowie zahlreiche Aussteller waren am 10. November zu Gast im CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) zur Fachtagung Rapid Prototyping des CIIT-Partners Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule OWL. Seit über 20 Jahren treffen sich die Experten jährlich am Campus in Lemgo, um sich über Additive Fertigungsverfahren auszutauschen. Mit dieser Technologie, die auch als 3D-Druck bekannt ist, können Bauteile ohne teure und zeitaufwändige Werkzeuge sowie fast ohne geometrische Einschränkungen hergestellt werden.

 

DSC07547 web„Mit 3D-Druck zur Direkten Digitalen Fertigung“ lautet das Thema der 22. Fachtagung Rapid Prototyping, zu der rund 350 Teilnehmer ins CIIT geströmt sind. Sie erwartete 13 Fachvorträge, eine umfangreiche Ausstellung sowie viel Raum für Austausch und Networking. Experten präsentieren den aktuellen Stand aus Forschung und Entwicklung sowie die Trends in der Industrie und bei den Dienstleistern im Themenfeld Additive Fertigung. Die Referenten kamen vor allem aus Forschungseinrichtungen und von Ausrüstungsherstellern der Additiven Fertigung. Sie waren Anwender der Technologie oder stammten aus besonderen Formen der Ausbildung und Fertigung durch Jedermann – etwa FabLabs. Ein solches Labor ist aktuell auch an der Hochschule OWL im Aufbau.

„Schwerpunkt ist in diesem Jahr die Veränderung in der Nutzung der Additiven Fertigung über das Rapid Prototyping hinaus, was schon in den Programmen der Tagungen in den vergangenen Jahren zu erkennen war. Deshalb ist der Name Rapid Prototyping eher der Tradition geschuldet“, sagte Professor Franz-Josef Villmer, der zum 22. Mal Chairman und Programmverantwortlicher der Tagung ist. Die Additive Fertigung ist unter anderem ein wichtiger Bestandteil der Industrie 4.0, da sie das schichtweise Aufbauen von Bauteilen direkt aus Konstruktionsdaten und damit eine wesentliche Effizienzsteigerung in der Produktion sowie eine Individualisierung der Produkte ermöglicht. Wurden anfänglich nur Modelle und Prototypen angefertigt, so ist heute der Bau von Werkzeugen oder die direkte Produktherstellung möglich.

DSC07611 web„3D-Druck ist seit ein paar Jahren eine Art Hype und hat gewaltige Medienaufmerksamkeit erhalten. An der Hochschule OWL ist dieses Thema schon seit 1996 ein fester Bestandteil in Lehre, Forschung und Transfer, weit bevor die meisten anderen Hochschulen es für sich entdeckt haben“, sagt Professor Villmer. Veranstaltet wird die Fachtagung seit 1996 durch den Fachbereich Produktion und Wirtschaft der Hochschule OWL in Kooperation mit der Firma H&H Gesellschaft für Engineering und Prototypenbau mbH, Leopoldshöhe.

Quelle: HS OWL

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