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Von der Herstellung des perfekten Katzenstreus über (Geistes-)Blitze im Gehirn bis hin zum getanzten Vorhofflimmern – mehr als 200 Besucher erlebten am Mittwochabend im unabhängigen Forschungs- und Entwicklungszentrum CENTRUM INDUSTRIAL IT (CIIT) eine rasante Reise durch die Welt der Wissenschaft. Gewinner des 3. CIIT Science Slams war Spiegel Bestseller-Autor Johannes Hinrich von Borstel mit seinem Vortrag über die Todesursache Nr. 1 – Herzversagen.

Von Elektrotechnik bis Medizin: Fünf Forscher aus ganz Deutschland traten am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, im – bis auf den letzten Platz besetzten – Atrium des CIIT beim 3. CIIT-Science Slam gegeneinander an.

Sie stellten ihr Forschungsgebiet und wissenschaftliche Phänomene in kurzweiligen Vorträgen vor. Hilfsmittel jeglicher Art waren ausdrücklich erwünscht, um die Zuschauer zu begeistern. Diese wurden zur Jury und kürten den besten und damit unterhaltsamsten Vortrag des Abends:

Johannes Hinrich von Borstel, Doktorand der Humanmedizin und Bestseller-Autor entschied das Rennen für sich. Unter vollstem Körpereinsatz stellte er die Funktion des menschlichen Herzens vor und tanzte die Zustände von gesund bis Vorhofflimmern live auf der Bühne. Der Song Highway to Hell von AC/DC als Rhythmusgeber für Reanimationen bescherte ihm schließlich eine volle Punktzahl und die Sympathie des Publikums.

Außerdem überzeugten vier weitere Forscher im CIIT das bunt gemischte Publikum. So holte zum Beispiel Slammerin und Neurowissenschaftlerin Dr. Wiebke Schick gleich fünf Gäste auf die Bühne, um live zu demonstrieren, wie Informationen zwischen Nervenzellen im Gehirn weitergegeben werden und was passiert, wenn die Informationsweiterleitung gestört wird. Auch Romina Kehls Tipps, wie man computergesteuerte Algorithmen zur Geschenkauswahl nutzen kann, sorgten für Lacher im Publikum. Lebensnah war zudem das Thema des Life Science Technologen Markus Henne, der das Publikum in die Geheimnisse der Herstellung von Katzenstreu einführte. Bei Professor Korbinian von Blankenburg schließlich drehte sich alles um das Geld und wie wir zu „Diktatoren“ werden, wenn es um das Verteilen und Nehmen geht.

 „Dass Forschung buchstäblich rocken kann, haben die Slammer lebhaft unter Beweis gestellt“, so Sybille Hilker, Geschäftsleitung des CIIT e. V. und Initiatorin der Veranstaltung und freut sich, dass solche Events zeigen, dass Forschung und Entwicklung spannend ist und ganz nebenbei mit Klischeebildern aufgeräumt wird. Noch dazu führt der CIIT e. V. die bewährte Tradition fort und spendet sämtliche Einnahmen des Events dem guten lokalen Zweck – dieses Mal freut sich der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Lippe e. V.

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